Akupressur

Akupressur ist eine der ältesten Heilkünste der Menschheit, welche in China entwickelt und entdeckt wurde. 

b_300_200_16777215_0___images_stories_akupressur.jpgAn ihrem Anfang standen instinktive Verhaltensweisen der frühesten Menschen, durch Drücken und Reiben bestimmter Stellen z.B. Schmerz zu lindern. Eine Fortführung hiervon sieht man auch bei Tieren. Oft sieht man im Tierreich, wie instinktiv bekannte Akupressurpunkte geleckt oder geputzt werden. 
Die Akupunktur war als Mittel der Volksmedizin schon sehr früh (ca. 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung) durch Massagen der Akupunkturpunkte, Nadeln oder Wärme bei Pferden weit verbreitet.
Die Akupunktur ist in vielen Bereichen einsetzbar. Sie hilft bei der Gesunderhaltung, Stärkung und genauso bei der Heilung des Pferdes.

 

In der traditionellen chinesischen Medizin gilt ein Lebewesen gesund, wenn es sich im Gleichgewicht (körperlich, geistig, gefühlsmäßig) befindet und die Energie (das Qi) ungehindert durch die Leitbahnen (Meridiane ) fließen kann.


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Die Meridiane liegen an der Körperoberfläche und sind jeweils mit einem inneren Organ verbunden.
Die Akupunkturpunkte befinden sich meistens auf diesen Meridianen. Wird der Fluss in diesen Meridianen gestört , z.B. durch psychische Belastung (Ärger, Sorgen, Angst, Trauer, Hysterie), durch äußere Einflüsse (Kälte, Hitze, Nässe, Wind oder Trockenheit) oder durch andere Faktoren (z.B. Überanstrengung, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel) gerät der Körper und seine Organe ins Ungleichgewicht, führt zu Energieblockaden in den Meridianen und somit kommt es zu Erkrankungen.




Die Hauptanwendungsgebiete sind:
•    Schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerz und die dazugehörigen Lahmheiten)
•    Widersetzlichkeit des Pferdes gegenüber den Reiter (kann durch Schmerz hervorgerufen werden)
•    Funktionelle und vegetative Störungen (chronische Erkrankungen: z.B. Bronchitis, Durchfall, Headshaker,
Deckunlust beim Hengst, nicht trächtig werden bei der Stute, Fressunlust, Leistungsabfall, Verhaltensstörungen, vor und nach OP)
•    Stimulation der Selbstheilungskräfte